Von Danielle Schofield

Wenn du auch bei kälteren Temperaturen tauchst, wirst du mit neuen Reisezielen, Meeresbewohnern und Abenteuern belohnt.  Wenn dir allerdings zu kalt wird, dann kann dir das deinen Tauchgang ruinieren, und zu einer Unterkühlung führen. Also, plane deine Reisen mit unseren Tipps, damit du immer so warm und sicher wie möglich bleibst.

Die richtige Lage

Wenn du noch nie in kälterem Wasser getaucht bist, dann spring nicht direkt aus den Tropen ins Eiswasser. Suche dir ein Reiseziel aus, wo du dich erst einmal langsam an das Mehr an Ausrüstung und die anderen Bedingungen gewöhnen kannst.

Die richtige Isolierung

Zwischen 10-17°C reicht meist ein Nass- oder Halbtrockenanzug. Aber vergewissere dich, dass er richtig sitzt. Es sollte kein Wasser durchlaufen, aber er sollte auch nicht so eng sitzen, dass er den Blutkreislauf einengt. Neopren nutzt sich mit der Zeit ab, daher solltest du, um gut geschützt zu sein, alte Anzüge ersetzen.

Wenn du bei Temperaturen unter 10°C tauchst oder besonders kälteempfindlich bist, dann ist vielleicht ein Trockenanzug  am besten. Dafür brauchst du zwar eine zusätzliche Ausbildung, aber um trocken zu bleiben und einen bequemen Unterzieher tragen zu können, lohnt sich das allemal. Auch er muss gut passen und gepflegt werden, sonst sorgen lose Dichtungen oder Lecks dafür, dass du nass wirst und dir noch kälter ist.

Mehr über den PADI Dry Suit Spezialkurs (Trockentauchen) gibt es hier.

Zubehör

Haube, Handschuhe und Stiefel sind Investitionen, mit denen man den Wärmeverlust über Kopf und Extremitäten reduzieren kann. Und Trockentaucher, die ein bisschen Geld übrig haben, können sich auch noch den Luxus eines batteriebetriebenen beheizten Unterzieher leisten.

Wärme dich auf bevor du tauchst

Tauchplätze mit kühlem und kaltem Wasser findet man meist an Orten mit kälterem Wetter. Wenn dir schon eiskalt ist, noch bevor du ins Wasser springst, dann ist das ein ganz schlechter Start. Dass dir vor Tauchgängen und während der Oberflächenintervalle warm ist, sollte also Priorität haben:

  • Schütze dich so lange wie möglich vor den Elementen, auch wenn dir nicht kalt ist
  • Trage wärmende Schutzkleidung (winddichte Jacke, Mütze, Handschuhe)
  • Ziehe deine nasse Ausrüstung zwischen zwei Tauchgängen aus, vor allem deinen Nassanzug
  • Tanke deinen Körper mit einem energiereichen Essen und heißen Getränken wieder auf
  • Packe ein paar Taschenwärmer ein.
  • Schütte warmes Wasser in deinen Nassanzug und wärme ihn so vor

Plane deine Tauchgänge

Auch das Thema Temperatur sollte auf deiner Checkliste stehen. Bleib in flacherem Wasser, denn wenn du tiefer gehst, dann wird dir kälter (Neopren zieht sich in der Tiefe zusammen und isoliert dann schlechter). Lass dich nicht von Oberflächentemperaturen täuschen, denn Sprungschichten können in unterschiedlichen Tiefen für plötzliche und spürbare Temperaturstürze sorgen.

Je mehr Zeit du unter Wasser verbringst, desto mehr Wärme verlierst du. Daher sind Tauchgänge in kaltem Wasser meist kürzer als Tauchgänge in warmem Wasser. Plane innerhalb deiner Nullzeitgrenzen zu bleiben. Lange Dekostopps, bei denen du dich nicht bewegst, sind vor allem bei niedrigeren Temperaturen eher unangenehm. 

Am wichtigsten ist, dass du keine Angst hast, früher aufzusteigen, wenn dir kalt ist!

Nimm Kontakt zu deinem PADI Dive Shop auf und lass dich noch mehr zu deiner Ausrüstung, zu Kursen und zur Reisebuchung beraten.

Besuche die PADI Travel Webseite und schau dir die Tauchdestinationen mit kühleren und kalten Wassertemperaturen genauer an.

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