Gerätetauchen: Unterwasser-Meditation

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underwater meditation

Es gibt unglaublich viele Informationen über die negativen Auswirkungen von Stress auf den menschlichen Körper und über die positiven Auswirkungen, die es haben kann, wenn man sich eine Auszeit nimmt, sich entspannt, meditiert und einfach alles mal nur „sein lässt“. Leichter gesagt als getan. Wir sind immer beschäftigt, unser Leben ist hektisch und unsere Terminkalender sind randvoll. Daher ist Meditation für viele von uns schon fast eine Art Luxus. Es ist nicht immer einfach einen ruhigen Ort zu finden, an dem man ungestört ist.

Selbst wenn wir die richtige Umgebung und die Zeit finden, ist es dennoch schwer den Kopf von der Arbeit, den Familienverpflichtungen und dem „Dazwischenschieben“ der Freunde frei zu bekommen. Da hast du beim Gerätetauchen einen Vorteil. Du musst dir nicht in Gedanken vorstellen, dass du an einem „schönen Ort“ bist  – du bist wirklich da! Das Telefon wird unter Wasser nicht klingeln, du kannst deine E-Mails nicht lesen und musst deinen Geist nicht anstrengen, um vor der echten Welt zu fliehen – denn dein Körper ist ja schon geflohen!

Es gibt zahlreiche erfolgreiche Meditationstechniken, aber alle haben eines gemeinsam – das Atmen.  Kontrolliertes aber entspanntes Atmen. Wer sich auf die Atmung konzentriert ist näher bei sich selbst, fokussierter und entspannter. An einem guten Tag geht das ganz einfach, bei Stress aber fällt das Abschalten und Abdriften schwer. Das liegt oft daran, dass der Geist einfach zu beschäftigt ist, selbst wenn man in einem ruhigen Zimmer ist und sich wünscht, dass er auf Reisen geht. Beim Gerätetauchen bekommt dein Gehirn ruhige Alternativen geboten, auf die es sich konzentrieren kann – die Meeresbewohner, Korallen und die Unterwasserwelt. Außerdem ist dir auf wunderbare Weise klar, dass du vom Klingeln eines Telefons oder einer ankommenden E-Mail nicht gestört werden kannst und auch nicht gestört werden wirst.

Wir Taucher wissen, wie man beim Tauchen atmet – langsam und gleichmäßig. Wenn wir das tun, verbessern wir nicht nur unsere Tarierung und unser generelles Taucherlebnis, wir sorgen auch dafür, dass Geist und Körper entspannter sind. Sogar das rhythmische Geräusch unserer ausgeatmeten Bläschen trägt zur Entspannung bei. (Wenn du Meister der Unter-Wasser-Atemtechniken und der Tarierung werden willst, dann frage in deinem Dive Shop nach dem PADI Peak Performance Buoyancy Spezialkurs, also nach „Tarieren in Perfektion“).

underwater meditation

Welchen Nutzen hat das Meditieren unter Wasser?

Meditation ist gut für unser mentales Wohlbefinden und verbessert unsere Lebensqualität und unsere Gesundheit. Meditation ist von großem Nutzen, weil sich der Blutdruck senkt und sich die Gefahr eines Herzinfarkt oder Schlaganfall reduziert. Wer regelmäßig meditiert, reduziert sein Stress- und Angstlevel und kann besser mit Problemen und schwierigen Situationen umgehen. Medizinische Studien haben gezeigt, dass sich dank der Reduzierung unseres Stresslevels auch unsere Beziehungen, unsere Konzentrationsfähigkeit, unser Schlaf und unser allgemeines Wohlbefinden verbessern und wir positiver gestimmt und glücklicher sind.

Wenn dir das immer noch nicht genügt um deinen Taucheranzug aus dem Schrank zu holen, dann haben wir hier noch ein paar andere positive Auswirkungen des Meditierens für dich: Stärkung des Immunsystems, Verlangsamung des Alterungsprozesses, längere Lebenserwartung, geringeres Risiko an einer Depression zu erkranken oder von Substanzen wie Nikotin, Alkohol und Drogen abhängig zu werden sowie ein geringeres Risiko Panikattacken zu erleiden und Bluthochdruck zu entwickeln.

Wie kann es sein, dass Meditation solch weitreichende Auswirkungen hat? Der größte Vorteil und der, der die größten Auswirkungen auf uns hat ist, dass das Meditieren zu einem ausgeglichenen und ruhigeren Leben führt.

Wenn du also bereit für deinen nächsten Tauchgang bzw. deine nächste Meditation bist, dann schau dir mal an, was dir dein PADI Dive Shop anzubieten hat.