Sechs Wege, dem Meer etwas zurückzugeben

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„Mit jedem Wassertropfen, den du trinkst, jedem Atemzug, den du machst, bist du mit dem Meer verbunden. Ganz egal, wo auf der Erde du lebst.” –Sylvia Earle.

Wir schulden dem Meer alles. Es versetzt uns in Erstaunen, verzaubert uns mit seiner Schönheit und ist die Quelle allen Lebens auf der Erde. Das größte Geschenk, das du dem Meer machen kannst, ist es zu schützen.  Hier sind sechs Dinge, die du am Tag der Erde und an jedem anderen Tag zum Schutz der Meere tun kannst.

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Gehe deinem Hobby verantwortungsvoll nach

Egal, ob du surfen oder tauchen gehst oder einfach nur einen Tag am Strand planst – verhalte dich verantwortungsbewusst.  Mach’ Fotos von dem, was du siehst, aber nimm nichts mit; lass’ nichts zurück außer Luftbläschen; sammle den Müll, den du findest, und respektiere immer alle Meeresbewohner (bitte Tiere also nicht berühren oder verletzen).

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Reduziere deinen CO2-Fußabdruck

Reduziere deinen CO2-Anteil und hilf dabei, die Auswirkungen des Klimawandels auf das Meer einzudämmen.  Achte auf deinen Energieverbrauch: steige auf Solarenergie um, kaufe dir ein treibstoffsparendes Auto, lege mehr Wege zu Fuß zurück, kaufe lokal ein und verwende Energiesparlampen.  Und vergiss auch nicht, weniger von allem zu verwenden, Dinge mehrfach zu benutzen und sie wiederzuverwerten.

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Verwende weniger Plastik

Plastikmüll verschmutzt die Meere der Welt mittlerweile in bisher nicht gekanntem Ausmaß.  Momentan schwimmen rund 5,25 Trillionen Plastikteile im Meer und jedes Jahr kommen 8 Millionen weitere hinzu.  Tu deinen Teil, indem du Plastikgegenstände durch wiederverwendbare ersetzt.  Nimm wiederverwendbare Einkaufstaschen, Brotdosen und Wasserflaschen mit und vermeide den Kauf von Produkten, die in Plastik verpackt sind.

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Wähle Fischgerichte und Meeresfrüchte aus, deren Konsum nachhaltig ist 

Aufgrund zerstörerischer Überfischung, Beifang, verantwortungsloser Fischereipraktiken und aufgrund des Verlusts von Lebensräumen sind die weltweiten Fischbestände mittlerweile dramatisch geschrumpft.  Der Blauflossen-Thunfisch steht kurz vor seinem Eintrag auf der Liste der bedrohten Arten und etwa 100 Millionen Haie leiden jedes Jahr an den sinnlosen Finning-Praktiken, die für solche „Delikatessen“ wie Haifischflossensuppe zum Einsatz kommen.  Wenn du Fisch oder Meeresfrüchte essen möchtest, dann kannst du eine kluge und nachhaltige Wahl treffen, die keine Bedrohung für die Gesundheit der Meere darstellt, indem du bestimmte Arten auf deine persönliche schwarze Liste setzt.  Im Worldwide Sustainable Seafood Guide findest du einen Liste für deine Region.

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Engagiere dich

Engagiere dich bei Organisationen und Institutionen, die sich für den Schutz der Meere einsetzen.  Arbeite ehrenamtlich an Forschungsvorhaben, Aufräumaktionen oder an Initiativen zum Schutz der Meere mit.  Werde aktiv, indem du Petitionen unterschreibst und die Politiker und Gesetze unterstützt und wählst, die die Meere und die Umwelt schützen.  Du kannst außerdem helfen, indem du einer Umweltschutzorganisation deiner Wahl, die sich für den Schutz der Meere einsetzt, Geld spendest. Also z.B. Project AWARE.

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Lerne mehr über das Meer

Lies und lerne so viel du kannst über das Meer und darüber, welche Wirkung dein Handeln haben kann. So kannst du deine Entscheidungen auf der Grundlage solider Informationen treffen und andere Menschen inspirieren.  Geh’ tauchen und fühle die Magie des Meeres.