Freediving mit AmbassaDiver Akim Adhari

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Kannst du dich bitte vorstellen und uns ein bisschen von dir erzählen?

Ich heiße Akim Adhari, ich bin Franzose und im Süden von Paris aufgewachsen. Jedes Jahr habe ich aber immer rund drei Monate an der tunesischen Küste verbracht, an dem Ort, aus dem meine Eltern stammen. Die meiste Zeit meines Lebens hatte ich bisher mit der Sportbranche zu tun.

Als ich sechs Jahre alt war, begann ich mit traditioneller japanischer Kampfkunst, mit Jiu Jitsu und Judo. Von 12 bis 18 Jahren nahm ich aktiv an Wettbewerben teil und meine Leidenschaft führte mich schließlich nach Asien, wo ich eine Karriere als Profi-Thaiboxer in Thailand begann.

Nach vier Jahren Training und Wettbewerben entschied ich mich damit aufzuhören und begann meine Laufbahn als Profitaucher auf Koh Tao.

Im Mittelmeer habe ich mit einem Segelboot, der Seaquest, ein Liveaboard-Unternehmen für Freitaucher gegründet und im Moment arbeite ich an der Entwicklung des PADI Freediver Instructor Development Centers.

Hast du das Gefühl, du befindest dich in einem echten Wettstreit und musst hart an dir arbeiten, um neue persönliche Grenzen zu erreichen?

Beim Freediving eröffnen sich dir endlos viele Möglichkeiten: man kann Fotograf werden, an Wettbewerben im Pool oder im Tieftauchen teilnehmen, oder man kann einfach das Meer entdecken und ohne schwere Ausrüstung ein Teil von ihm werden.

Freediving ist ein Sport, bei dem du die Fortschritte, die du machst, wirklich an dir selbst beobachten kannst. Diese Fortschritte können darin bestehen, dass man sich wohler dabei fühlt, die Luft anzuhalten, sich generell im Wasser wohler fühlt oder besser schwimmen oder tauchen kann. Für die meisten ist die größte Herausforderung jedoch die Tiefe, glaube ich.

Ich sehe, wie meine Schüler vor ihrem Kurs nicht glauben können, dass sie es schaffen werden, mit nur einem Atemzug 15-20 Meter tief zu tauchen. Sie haben sehr starke Zweifel, was das angeht und manchmal auch, was sie selbst angeht.

Aber schon nach einem zweitägigen Kurs sind sie ehrlich glücklich und glauben schließlich daran, dass alles möglich ist. Und sie werden selbstbewusster, nicht nur beim Freediving, sondern generell.

Für mich gilt dasselbe. Jeder Meter, den ich schaffe, ist das Ergebnis von viel Arbeit und Training darin, mich selbst psychisch und physisch besser kennenzulernen.

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Was würdest du jemandem raten, der überlegt, ob er mit dem Freediving beginnen soll?

Mache es dir einfach! Habe Spaß dabei! Suche dir deinen Ausbilder sorgfältig aus, träume davon, Großes zu erreichen und verliere das nicht aus den Augen! Wenn du davon träumst, PADI Freediving Instructor zu werden, dann schaffst du das! Oder vielleicht träumst du davon einen Wettbewerb zu gewinnen? Du schaffst das! Ich habe das bei Leuten gesehen, die bisher kaum Sport gemacht hatten und innerhalb von ein paar Jahren waren sie Weltmeister. Ich habe ein Freediving Center aus dem Nichts aufgebaut und vor acht Jahren meinen Freediving Instructor Kurs gemacht, obwohl ich nur sehr schlecht englisch konnte.

Es hat so viel zu bieten! Es ist ein Sport mit endlosen Möglichkeiten. Alles ist nur eine Frage des Willens und des Selbstvertrauens.

Was macht den PADI Freediving Kurs so einzigartig?

Ich habe mit allen großen Organisationen gearbeitet, also wirklich mit den großen, die hunderte oder tausende Freitaucher brevetieren.

In der Freediving-Branche habe ich noch keine erlebt, die so ein gutes Team hat wie PADI. Ich habe bisher immer die Unterstützung bekommen, die ich brauchte, und das schnell. Und ich habe immer mit sehr professionell arbeitenden Leuten zu tun. Es macht wirklich einen Unterschied, dass die Mitarbeiter von PADI selbst so eine Leidenschaft für das Meer, das Tauchen und für die Kurse haben, die ich unterrichte.

Hat dich Akim inspiriert? Hier erfährst du mehr über den PADI Freediver Kurs.

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